Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Goldener, filigran verzierter eiförmiger Anhänger mit Öse und reich ornamentiertem Netz- und Punktmuster, liegt schräg auf hellem Untergrund und wirft Schatten.

Sonntag, 8. Juli und 15. Juli, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Kombi-Führungen durch 'Kelten, Kalats, Tiguriner' und 'Das Geheimnis der Keltenfürstin'

2018 steht im Zeichen der Kelten: Gleich zwei Sonderausstellungen in Villingen-Schwenningen widmen sich der faszinierenden Kultur der Eisenzeit. In den Kombi-Führungen wird zunächst die Ausstellung 'Kelten, Kalats, Tiguriner' besucht, bevor die Teilnehmer zum Platz am Riettor wechseln, um mehr über 'Das Geheimnis der Keltenfürstin' zu erfahren. Mit dem Ticket können im Anschluss noch beide Ausstellungen auf eigene Faust erkundet werden. Teilnahmegebühr: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Termine: 8. Juli und 15. Juli, jeweils 15 Uhr. Treffpunkt: Foyer Franziskanermuseum

Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Mehrere gebrochene Tongefäß‑Fragmente mit schwarz bemalten Ornamenten wie geometrischen Mustern und floralen Ranken sowie ein dekoriertes Randstück auf dunkelgrauem Hintergrund

Donnerstag, 12. Juli, 19 Uhr, Franziskanermuseum

Vortrag Thomas Hoppe M.A. 'Über die Alpen - frühe Kelten und der Mittelmeerraum'

Um 500 vor Christus werden die Kelten erstmals in den Schriften griechischer Historiker erwähnt. Für diesen Zeitraum spricht man von 'frühen Kelten'. In Südwestdeutschland, Ostfrankreich und der Schweiz entstanden ab etwa 600 vor Christus befestigte Zentralorte, in deren Umfeld sich die gesellschaftliche Elite prunkvoll unter Grabhügeln bestatten ließ. Dieses Phänomen prägte das frühkeltische Mitteleuropa für einen Zeitraum von fast 200 Jahren. Die frühkeltische Elite war in ein europäisches Netzwerk eingebunden, in dem Güter über Tausende von Kilometern ausgetauscht wurden. Bereits im 7. Jahrhundert vor Christus gelangten vor allem Erzeugnisse aus dem süd- und südostalpinen Raum als Prestigeobjekte über die Alpenpässe und -täler nach Norden. In seinem Vortrag beleuchtet Thomas Hoppe diese vielfältigen und engen Beziehungen mit der mediterranen Welt der Etrusker und Griechen und bezieht Funde des Magdalenenbergs bei Villingen in dieses Beziehungsgeflecht ein.

Thomas Hoppe leitet am Landesmuseum Württemberg das dortige Referat Vorrömische Metallzeiten und betreute die Große Landesausstellung 'Die Welt der Kelten' als wissenschaftlicher Projektleiter. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen statt.
Eintritt frei

Ausstellungsplakat mit Titeln Kelten Kalats Tiguriner auf türkisfarbenem Grund; links ein grünes, geometrisch verziertes keltisches Gefäß; darunter Datumsangabe 17. März bis 22. Juli 2018.

Sonntag, 1. Juli und 22. Juli, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Öffentliche Führung: 'Kelten, Kalats, Tiguriner'

Der größte Grabhügel trifft auf die größte befestigte Siedlung der mitteleuropäischen Eisenzeit: Anhand zweier bedeutender Fundorte erkundet die Ausstellung die rätselhafte Kultur der Kelten. Im Mittelpunkt steht der Heidengraben bei Bad Urach, ein spätkeltisches "Oppidum", dessen mächtige Wehranlagen sich noch heute im Gelände erheben. Am 1. Juli und am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung, am 22. Juli, finden öffentliche Führungen statt, in denen anhand der wichtigsten Fundstücke das Leben in der Eisenzeit erläutert wird.

Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Profil einer stilisierten keltischen Fürstin mit goldener Textur und rundem Ohrring, nach rechts blickend, vor dunklem Hintergrund; links großer gelber Schriftzug Das Geheimnis der Keltenfürstin

Dienstag bis Samstag 13-17 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr, Am Riettor

'Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der sensationelle Fund von der Heuneburg'

Eine Geschichte wie aus einem Krimi: Ein Student findet auf einem Acker ein Objekt, das er für einen Kronkorken hält. Es entpuppt sich als Teil eines Schatzes, der einer keltischen Fürstin vor 2600 Jahren ins Grab gegeben wurde. In der Ausstellung am Riettor sind hochwertige Nachbildungen der Funde - einzigartiger Goldschmuck, kunstvoll gefertigte Bernsteinobjekte und außergewöhnliche Bronzearbeiten - zu sehen. Ein neu erschienener Begleitband des Theiss-Verlages ist im Museumsshop des Franziskanermuseums zu erwerben.

Ausstellungsort: Platz 'Am Riettor'

Zwei Besucherinnen betrachten im Museum eine gerahmte Altstadt-Straßenmalerei; sie halten Informationsblätter, im Hintergrund weiße Wand und eine weitere gerahmte Arbeit.

Samstag 13-17 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr, Altes Rathaus

Künstlerblicke auf Villingen. Sammlung Heinzmann 4

Die Themenausstellung 'Künstlerblicke auf Villingen' bietet ein weites Spektrum an Künstlern und einen Überblick über gut 150 Jahre. Gezeigt werden Stadtansichten der ambitionierten Künstler Ludwig Engler, Waldemar Flaig, Richard Ackermann und Paul Hirt. Die Ausstellung bezieht aber auch Vorgänger ein wie Dominikus Ackermann d.J., Lehrer wie Albert Säger oder Guido Schreiber. Für Einzelbesucher hat die Ausstellung in den Sommermonaten noch bis zum 2. September 2018 geöffnet, jeweils samstags und sonntags.

Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Dunkles Werbebild mit großem weißen Schriftzug STADT HOCH2 und kleinem Untertitel Wie tickt Villingen-Schwenningen? auf grafischem Hintergrund mit skizzenhafter Stadtlinie und Münzen

Blog STADT HOCH ZWEI

'Die Welt um 616 v. Chr. - Was geschah zur Zeit des Fürsten vom Magdalenenberg?'

Im Blog STADT HOCH ZWEI befasst sich Peter Graßmann diesmal mit der Zeit des Fürsten vom Magdalenenberg. Dessen Grabkammer konnte jahrgenau auf 616 v. Chr. datiert werden, nur wenig später wurde auch die Fürstin von der Heuneburg bestattet. Aber in was für einer Welt lebten die beiden? Was war jenseits des Atlantiks los? Gab es schon die Pyramiden? Und was trieben eigentlich die Römer?

https://www.stadthochzwei.de/2018/06/25/die-welt-um-616-v-chr-was-geschah-zur-zeit-des-fuersten-vom-magdalenenberg/

Die Antworten auf diese Fragen und weitere spannende Beiträge finden sich unter www.stadthochzwei.de

Neun lächelnde Personen unterschiedlichen Alters stehen vor dem Eingangsportal des Franziskanermuseums; rechts eine Tür, links bunte Luftballons und ein Informationsaufsteller mit Bildern.

Samstag, 7. Juli, 18-21 Uhr, Heimat- und Uhrenmuseum

Schwenninger Kulturnacht: Interkulturelles Mitmachangebot

Die Interkulturellen Elternmentoren aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis sind auch bei der diesjährigen Kulturnacht zu Gast im Heimat- und Uhrenmuseum und laden Kinder und Jugendliche sowie neugierige Erwachsene ein, bei der Betrachtung der eigenen sowie einer fremden Kultur die Perspektive zu wechseln.

Spielkartenmotiv: vier spiegelbildlich angeordnete, puppenhaft wirkende Figuren in traditioneller Tracht, jeweils mit Bierkrug, in den Ecken Spielkartensymbole (Herz, Pik) — humorvolle Darstellung von trinkenden Gestalten.

Samstag, 7. Juli, 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Kabarett 'Gluckerndes Glück, schäumende Lust – Eine Hommage ans Bier'

Im Rahmen der 13. Schwenninger Kulturnacht präsentieren Daniel Knobelspiess und Wolfgang Mader launige Lieder, Sketche, Gedichte, Sagen und ein Quiz rund um das Thema Bier. Ursprünglich zusammengebraut anlässlich des Jubiläums des Reinheitsgebotes ist das Programm heuer angereichert mit lokalen Ingredienzien. Für die nötige Stammwürze sorgen dabei Texte von Gerhard Polt, Heinz Erhard, Karl Valentin und anderen. Handgemachte Musik auf Gitarre, Mandoline und Bandoneon verspricht, dass das Ganze rund und süffig wird.

Backsteingebäude mit drei Bogenfenstern, darüber ein weißer Uhr- und Glockenturm mit sichtbarem Zifferblatt; blauer Himmel und kahle Baumzweige im Vordergrund.

Sonntag, 15. Juli, 22. Juli, 29. Juli, 15 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Öffentliche Führung 'Kuckuck, Uhr und Schornstein-Stummel' mit Spielen und Aktionen für Familien

Auf der Suche nach den Tieren im Museum, den Besonderheiten, die eine Fabrik gegenüber normalen Häusern ausmachen oder beim Spezial-Memoryspiel erfahren die Besucher spielerisch, was es mit den Uhren, der Zeit, der Industrie und dem Museum in Schwenningen auf sich hat. Hinzu kommt als Highlight die "lebendige Kuckucksuhr", mit der für große und kleine Besucher nicht nur die Uhrzeit sondern auch das Design eines solchen Klassikers des Schwarzwälder Uhrenbaus ablesbar und nachvollziehbar wird.

Logo mit dem Schriftzug Museen brauchen Freunde in schwarzer Schrift, umrahmt von farbigen Ecken: rot oben links, gelb unten links und grün unten rechts.

Museen brauchen Freunde

Führungen für Mitglieder und Interessenten des Freundeskreises Städtische Museen in Villingen-Schwenningen

Für alle Interessierten bietet der Freundeskreis im Juli besondere Führungstermine an. Herzlich eingeladen sind Mitglieder, aber auch alle anderen Kulturfreunde.

In einer kombinierten Führung wird Dr. Anita Auer am Dienstag, den 3. Juli um 17 Uhr die Besonderheiten der beiden Ausstellungen 'Das Geheimnis der Keltenfürstin - Das Prunkgrab von der Heuneburg' und 'Kelten Kalats, Tiguriner - Archäologie am Heidengraben' vorstellen. Start ist bei der 'Keltenfürstin' auf dem Platz Am Riettor.    
 
Aus der Sammlung Heinzmann sind unter dem Titel 'Künstlerblicke auf Villingen' unter anderem Werke von Richard und Dominikus Ackermann, Ludwig Engler, Paul Hirt und Albert Säger im Alten Rathaus zu sehen.  Dr. Michael Hütt führt am Dienstag, den 24. Juli um 18 Uhr durch die Ausstellung. Der Treffpunkt ist im Alten Rathaus im Stadtbezirk Villingen.

Zu den Aktivitäten des Freundeskreises: <link info-service freundeskreis.html>www.franziskanermuseum.de/info-service/freundeskreis.html