Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Älterer Mann in dunklem Anzug und Krawatte steht im Franziskanermuseum neben einem gerahmten kleinen Bild an der Wand und hält mehrere Broschüren.

Sonntag, 2. September, 15 Uhr, Altes Rathaus

Führung ´Künstlerblicke auf Villingen' mit Prof. Ulrich Heinzmann

Die vierte Präsentation im Ausstellungszyklus der Sammlung Heinzmann endet am Sonntag, 2. September mit der Kuratorenführung von Ulrich Heinzmann. Gisela, Rolf und Ulrich Heinzmann haben als Mitglieder der Sammlerfamilie für diese Ausstellung selbst die Werke von zwölf Villinger Künstlern ausgewählt. Bei dem Rundgang mit Ulrich Heinzmann können die Besucherinnen und Besucher erfahren, warum sie sich für die gezeigten Stadtansichten entschieden haben und welche Art von persönlichen Kontakten die Familie zu den einzelnen Künstlern pflegte.

Ohne Führung kann die Sonderausstellung im Alten Rathaus noch am Samstag, 1. September von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag, 2. September von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Schaufenster des Franziskanermuseums: Mannequin in schwarzem Dirndl mit rotem Hut neben einem Sideboard im Mid-Century-Stil und zwei alten Röhrenfernsehgeräten, Regalfächern mit Radiogeräten und Dekor — Ausstellung einer 1950er/60er-Jahre-Wohnzimmerszene.

Sonntag, 9. September, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Führung am Tag des offenen Denkmals 'Von der SABA zur MPS' mit Dr. Michael Hütt

Passend zum örtlichen Schwerpunkt des Denkmaltags 'MPS Tonstudio' bietet das Franziskanermuseum eine Führung mit dem Titel 'Von der SABA zur MPS' an. In der Führung geht es um die Vorgeschichte des denkmalgeschützten Tonstudios: Wie kam es dazu, dass der Villinger Radio- und Fernsehhersteller SABA anfing, Musik zu produzieren? Und warum wurde daraus sogar ein eigenständiges Plattenlabel? Im Franziskanermuseum kann anhand vieler originaler Objekte aufgezeigt werden, weshalb hier europäische Jazzgeschichte geschrieben wurde.

Von 14 bis 17 Uhr ist im Foyer ein Informationsstand des Ortskuratoriums Villingen-Schwenningen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz besetzt. Die Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals sind in Villingen-Schwenningen kostenlos.

Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals

Porträt eines ernst blickenden Mannes im Dreiviertelprofil mit kurzem dunklem Haar und dunkler Kleidung vor schlichtem rotem Hintergrund.

Montag, 10. September, 19.30 Uhr, Franziskanermuseum

Vortrag Dr. Niklas Konzen: Berühmt, berüchtigt und in Villingen begraben? Der 'Raubritter' Hans von Rechberg zu Schramberg

Hans von Rechberg gehört zu den bekanntesten 'Raubrittern' des südwestdeutschen Raumes. Zeit seines Lebens war er in gewaltsame Auseinandersetzungen in der Grauzone zwischen Krieg und organisierter Kriminalität verwickelt. Nach einer Verwundung durch einen Pfeilschuss ließ sich der Begründer der Herrschaft Schramberg nach Villingen bringen, wo er verstarb und bei den Franziskanern begraben wurde. Der Archivar Niklas Konzen hat sich in seiner Dissertation ausgehend mit Rechbergs Leben auseinandergesetzt. In seinem Vortrag wird er Einblicke in das heute fremdartig anmutende Kapitel der adligen Gewalt im ausgehenden Mittelalter geben.

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Freundeskreises der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen, des Geschichts- und Heimatvereins Villingen, des Kreisarchivs und des Franziskanermuseums.

Eintritt frei

Goldene, reich verzierte Kugel mit abnehmbarem Deckel; daneben ein kleines goldenes Innenbecherchen und eine feine Kette.

Sonntag, 16. September und 30. September, 15 Uhr, Treffpunkt Franziskanermuseum

Führung 'Das Geheimnis der Keltenfürstin' und 'Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg'

Bis zum Ende der Sonderausstellung 'Das Geheimnis der Keltenfürstin', die auf dem Platz Am Riettor zu sehen ist, werden noch zwei öffentliche Kombiführungen angeboten. Die Führungen mit Dr. Sabine Dietzig-Schicht (16. September) und Franz Link (30. September) beginnen im Franziskanermuseum. Dort wird zunächst in der Ausstellung zum Keltischen Fürstengrab Magdalenenberg die Grabkammer bestaunt, die zu den größten Holzfunden der vorrömischen Zeit in Europa gehört. Anschließend wechselt die Gruppe zum Platz Am Riettor, wo jene Schätze warten, nach denen man im Magdalenenberg vergeblich suchte – goldene Gewandspangen, Ohrringe und Armbänder, aber auch Teile von Pferdeschmuck. Eine mutmaßliche Totenfolge und das Schicksal der Fürstinnentochter sind nur zwei weitere Überraschungen, die in dieser spannenden Geschichte warten.

Die Ausstellung 'Das Geheimnis der Keltenfürstin. Das Prunkgrab von der Heuneburg' ist bei freiem Eintritt noch bis zum 30. September zu besichtigen: Dienstag bis Samstag 13 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr

Historische Straßenaufnahme: Mehrere Männer in Mänteln und Hüten versammelt oder gehend vor Holzbauten und Fachwerkhäusern, dicht bepackte Straßenszene, einige Personen blicken zur Kamera.

Donnerstag, 27. September, 16 Uhr, Franziskanermuseum

Ausstellungseröffnung 'Ich kam als Gast in euer Land gereist...' Deutsche Antifaschisten in der Sowjetunion 1933 – 1956

Die in der Ausstellung dokumentierten Familiengeschichten zeigen das widerspruchsvolle Schicksal deutscher Hitlergegner in der Sowjetunion der Stalinzeit. Die Deutschen, die als Arbeitssuchende oder als politisch Verfolgte in das Land kamen, wurden ab 1936 Opfer staatlichen Terrors. Zu ihnen gehörten auch Mitglieder der Familie Boss aus Villingen.

Die Ausstellung wird von Museumsleiterin Dr. Anita Auer und dem Vorsitzenden von Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen e.V. Prof. Dr. Friedrich Engelke eröffnet. Außerdem präsentieren Schüler der St. Ursula Schulen Villingen mit ihrem Geschichtslehrer Heinrich Schidelko das Schicksal der Villinger Familie Boss. Einen Eröffnungsvortrag 'Deutsche Emigranten im sowjetischen Exil - vergessene Geschichte(n)' hält Dr. Carola Tischler vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Die Ausstellung wird im Kreuzgang des Franziskanermuseums in Kooperation mit dem Verein Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen e.V. gezeigt. 

Ausstellungsdauer: 28. September bis 28. Oktober 2018
Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt frei

Sepiafoto eines lächelnden Mannes, dem ein Kind den Hals umarmt; beide schauen direkt in die Kamera.

Sonntag, 30. September, 11 Uhr, Franziskanermuseum

Führung 'Ich kam als Gast in euer Land gereist...' Deutsche Antifaschisten in der Sowjetunion 1933 – 1956

Friedrich Engelke zeigt in seiner Führung anhand einzelner Familien das widerspruchsvolle Schicksal deutscher Hitlergegner in der Sowjetunion der Stalinzeit auf. Die betroffenen Deutschen kamen als Arbeitssuchende oder als politisch Verfolgte in das Land ihrer Träume und Hoffnungen. Ab 1936 wurden sie jedoch Opfer staatlichen Terrors. Zu den Betroffenen gehörten auch Mitglieder der Familie Boss aus Villingen.

Eintritt und Teilnahme an der Führung frei

Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Runde weiße Außenuhr mit schwarzen Ziffern an roter Backsteinfassade neben hohen, bogenförmigen Fenstern.

Sonntag, 9. September, 14 und 15 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Führung am Tag des offenen Denkmals
'Württembergische Uhrenfabrik und Bunker' mit Dr. Ralf Ketterer

Die denkmalgeschützten Fabrikbauten der Württembergischen Uhrenfabrik entstanden in den beiden Jahrzehnten um 1900, als Richard Bürk das Unternehmen erfolgreich leitete. Wo sich heute das Uhrenindustriemuseum befindet, kann ein spannendes Stück Schwenninger Industriegeschichte nicht nur an den Museumsobjekten, sondern den verschiedenen Gebäuden und Bauabschnitten, inklusive des selten zu besichtigenden Bunkers aus dem 2. Weltkrieg, abgelesen werden.

Eintritt frei

Sportler in blauer Laufkleidung mit Unterschenkelprothese in Startblockposition auf roter Tartanbahn, bereit zum Sprint.

Samstag, 22. September, 17 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Ausstellungseröffnung 'Ein Teil von mir – Leben mit medizintechnischen Hilfsmitteln' 

Die Ausstellung zeigt Menschen, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung auf medizintechnische Hilfsmittel angewiesen sind. Texttafeln mit Zitaten aus Interviews geben Einblicke in ihre Lebenswelt. Individuelle Situationen, Haltungen und Ansichten werden erfahrbar. Großformatige Fotoportraits von Shari Lindenberger ergänzen die Zitate nicht nur, sondern entwickeln eine eigene Bildsprache, erzählen Geschichten ohne Worte. Sie und andere Studierende der Angewandten Gesundheitswissenschaften der Hochschule Furtwangen University (HFU) konzipierten und erarbeiteten die Ausstellung. Betreut wurde das Projekt an der HFU von Prof. Dr. Peter König und Cornelia Gradel.

Die Ausstellung wird von Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, Museumsleiter Dr. Michael Hütt und den Partnern der HFU eröffnet.

Ausstellungsdauer: 22. September bis 18. November 2018

Schwarzweiß-Porträt eines jungen Mannes mit kurzem Haar und leichtem Lächeln, frontal, er trägt einen Kapuzenpullover vor unscharfem neutralem Hintergrund

Sonntag, 23. September, 15 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Führung 'Ein Teil von mir – Leben mit medizintechnischen Hilfsmitteln' 

Malou Kohl und Angela Kranz führen durch die Sonderausstellung mit großformatigen Fotoportraits und Texttafeln von Menschen, die mit medizintechnischen Hilfsmitteln leben. Die beiden Studierenden der Angewandten Gesundheitswissenschaften der Hochschule Furtwangen University haben die Ausstellung mitkonzipiert und erarbeitet, weshalb diese Führung besondere Einblicke und Erkenntnisse vermitteln wird.

Dunkles Werbebild mit großem weißen Schriftzug STADT HOCH2 und kleinem Untertitel Wie tickt Villingen-Schwenningen? auf grafischem Hintergrund mit skizzenhafter Stadtlinie und Münzen

Blog STADT HOCH 2

Einhörner und andere Märchenfiguren im Museum

Die Grenze zwischen Kultur und Kommerz ist fließend, wie sich am Beispiel des populären Einhorns zeigt. Ein Liebling unter den Fabelwesen seit Jahrhunderten, findet man es auch heute noch in allen möglichen Formen und Farben. Dr. Anita Auer klärt im Blog STADT HOCH 2 auf, was es damit auf sich hat.

https://www.stadthochzwei.de/2018/08/10/kultur-und-kommerz-1-einhoerner/

Kinder können ab sofort ihren Geburtstag zum Thema 'Einhörner und andere Märchenfiguren' im Franziskanermuseum feiern. Sie erfahren dabei spielerisch, wo Einhörner eigentlich leben und welche anderen Fabelwesen in der Stadtgeschichte eine Rolle spielen.

Weitere Blog-Beiträge gibt es unter www.stadthochzwei.de