Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Profil einer Frau mit goldenem Ohrring und Halskette vor texturiertem Hintergrund; großer gelber Schriftzug Das Geheimnis der Keltenfürstin links.

Internationaler Museumstag, 13. Mai, 12:15 Uhr, Franziskanermuseum

Ausstellungseröffnung und Buchpremiere 'Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der sensationelle Fund von der Heuneburg'

Die Ausstellung zur frühkeltischen Fürstin, deren unberaubte Grabkammer vor acht Jahren unweit der Heuneburg geborgen wurde, wird am Internationalen Museumstag durch Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon und den Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolff eröffnet. Gleichzeitig findet in Villingen-Schwenningen die Buchpremiere 'Das Geheimnis der Keltenfürstin' mit den Autoren Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist statt.
Die Sonderausstellung wird bis 30. September 2018 auf dem Volksbankvorplatz 'Am Riettor' präsentiert.


Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Goldene, reich verzierte Kugel mit abnehmbarem Deckel; daneben ein kleines goldenes Innenbecherchen und eine feine Kette.

Internationaler Museumstag, 13. Mai 13:30 / 14 / 15 Uhr, Am Riettor

Eröffnungsführungen 'Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der sensationelle Fund von der Heuneburg'

Als an der Heuneburg die unberaubte Grabkammer einer frühkeltischen Fürstin geborgen wurde, brach eine Sternstunde für die Landesarchäologie an. Die Erforschung dieses knapp 2600 Jahre alten Grabes erbrachte einzigartigen Goldschmuck, kunstvoll gefertigte Bernsteinobjekte und außergewöhnliche Bronzearbeiten. Die Ausstellung zeigt hochwertige Nachbildungen der Funde, die von einem renommierten Experimentalarchäologen originalgetreu hergestellt wurden.

Ausstellungsort: Volksbankvorplatz 'Am Riettor'

Am Internationalen Museumstag sind Kurzführungen und Eintritt frei!

Historische Marktplatzszene mit zentralem steinernen Brunnen und hoher Säule mit Statue, umgeben von bunten Giebelhäusern und Kirchturm; Passanten und Kutsche auf gepflastertem Platz.

Internationaler Museumstag, 13. Mai, 11 bis 17 Uhr, Altes Rathaus

Eintritt frei: 'Künstlerblicke auf Villingen. Sammlung Heinzmann 4' 

Die Themenausstellung 'Künstlerblicke auf Villingen' bietet ein weites Spektrum an Künstlern und einen Überblick über gut 150 Jahre. Gezeigt werden Stadtansichten der ambitionierten Künstler Ludwig Engler, Waldemar Flaig, Richard Ackermann und Paul Hirt. Die Ausstellung bezieht aber auch Vorgänger ein wie Dominikus Ackermann d.J., Lehrer wie Albert Säger oder Guido Schreiber.


Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Im Museum steht ein Mann neben einer historischen Balkenwaage mit hängendem Sack als Gewicht; im Vordergrund ein liegendes Holzfass, im Hintergrund Vitrinen und Informationstafeln.

Internationaler Museumstag, 13. Mai, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Führung 'Kelten, Kalats, Tiguriner. Archäologie am Heidengraben'

Peter Graßmann erklärt in der Führung durch die Sonderausstellung einige der wichtigsten Funde vom Heidengraben, dem größten keltischen Oppidum in Europa, und beleuchtet dessen spannende Forschungsgeschichte. Ein wesentliches Thema ist dabei auch die Vernetzung der keltischen Stätten untereinander, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.

Eintritt und Führung am Internationalen Museumstag frei!

Buntes, kreisförmiges Logo mit dem Text Internationaler Museumstag und dem Datum 13.05.2018

Internationaler Museumstag, 13. Mai, 14 bis 17 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Erkundungstouren 

Zum Internationalen Museumstag lädt das Uhrenindustriemuseum zu Erkundungstouren unter die Erde ein. Erstmals wird der Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen von Führungen durch Dr. Michael Hütt wieder zugänglich gemacht. Josefine Maciej vom Amt für Altlasten erläutert die dort installierte Grundwasserreinigungsanlage. 

Auch im Museum selbst gibt es Informationen aus erster Hand: Ehrenamtliche Mitarbeiter führen die
historischen Maschinen vor, auf denen die bekannten Schwenninger Museumswecker hergestellt werden.

Eintritt und Führungen am Internationalen Museumstag frei!

Archäologische Ausgrabung: mehrere Personen graben in einem rechteckigen Schacht unter einem weißen Sonnendach, mit Eimern, Werkzeugen und einer Schubkarre auf freiem Feld.

Dienstag, 15. Mai, 19 Uhr

Vortrag mit Dr. Gerd Stegmeier: Kult, Macht und Ökonomie. Der Heidengraben

Die größte befestigte Siedlung der Kelten liegt in Baden-Württemberg: Der Heidengraben, ein Fundort von außergewöhnlicher Bedeutung. Dr. Gerd Stegmaier vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen gilt als einer der besten Kenner dieser spektakulären Anlage. In seinem Vortrag stellt er neueste Forschungsergebnisse vor, die darauf hinweisen, dass dem Heidengraben in spätkeltischer Zeit eine zentrale Funktion für das Neckarland und die Schwäbische Alb zukam.

Eintritt frei!

Moderner Museumsgang des Franziskanermuseums mit einer beleuchteten Wand aus rechteckigen Vitrinen rechts, darin Fotos, Schriftzeichen und Illustrationen; am Ende Ausstellungsraum mit Vitrine

Sonntag, 20. und 27. Mai, 15 Uhr, Am Riettor

Kombiführung 'Das Geheimnis der Keltenfürstin' und 'Kelten, Kalats, Tiguriner'

Die Führung mit Dr. Anita Auer durch beide Keltenausstellungen beginnt mit der spektakulären Schau zum Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg und schlägt dann in der Präsentation 'Kelten, Kalats, Tiguriner' die Brücke zu weiteren wichtigen Fundplätzen der keltischen Zeit in Baden-Württemberg: dem spätkeltischen Oppidum Heidengraben und dem heimischen Keltengrabhügel Magdalenenberg.


Mehr Informationen zur Sonderausstellung

Eckansicht einer hellen historischen Hausfassade mit zwei vergoldeten Wasserspeiern als Dachrinnen-Ausläufe, die seitlich hervorstehen; darunter zwei kleine Fenster mit Gittern; klarer blauer Himmel im Hintergrund.

2. Mai und 4. Mai, 18 Uhr, Start im Foyer Franziskaner

Theatralische Stadtführungen: Das Alte Rathaus und der Fall Jakob Kraut

Im Rahmen dieses Theaters öffnen sich die Türen des Alten Rathauses. Es beginnt heiter bis wolkig mit dem Schutzengel von Villingen 'Vilu' auf Wolke 7 und hört anmutig mit Chormusik der Renaissance im Ratssaal auf. Ein Cityguide, der Herter, eine Betschwester, Hermes der motorisierte Götterbote und vier Musiker spielen sich durch Villingens Mittelalter und frühe Neuzeit und machen so die Entwicklungsgeschichte des Alten Rathauses lebendig. Kurz vor Schluss gerät auch noch Jakob Kraut in das Räderwerk der städtischen Justiz.

Die theatralische Stadtführung beginnt im Foyer des Franziskaners, dort sind auch die Karten zum Preis von 10 Euro erhältich.