Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Auf der Bühne: Gruppe in historischen blauen Uniformen mit weißen Hosen und Federhüten, marchierende Musiker mit Trommel und Blasinstrumenten; links zwei Personen in großen Pferdekostümen tragen eine dekorative Girlande.

Noch bis 10. März, Franziskanermuseum

Schlüsselübergabe. Die Figuren von Ingeborg Jaag

Auch an den 'hohen Tagen' der Fastnacht besteht die Gelegenheit, die Sonderausstellung 'Schlüsselübergabe. Die Figuren von Ingeborg Jaag' zu besuchen. Die beliebten Fastnachtsfiguren im Puppenformat sind dort bei der Schlüsselübergabe am Villinger Rathaus und beim Umzug am Oberen Tor zu sehen. In der Sonderausstellung und in der Dauerausstellung zur Geschichte der Villinger Fastnacht bietet das Franziskanermuseum dieses Jahr eine Sonderöffnung an, am Fastnachtsmontag und am Fastnachtsdienstag, jeweils von 13 bis 17 Uhr. Geschlossen hat das Franziskanermuseum nur am Donnerstag, 28. Februar.
Auch das Café im Franziskaner hat über Fastnacht geöffnet und verwandelt sich in ein Stüble: am Donnerstag, Sonntag und Dienstag ab 14 Uhr und am Fastnachtsmontag bereits ab 7 Uhr.

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Gruppe traditioneller Maskenfiguren: mehrere Gestalten in blauen Mänteln, Pelzmützen und orangefarbener Haarpracht halten lange Stangen; vorne eine geschmückte Tiermaske mit bunten Papierstreifen.

Sonntag, 3. März, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Fastnachtsführung: 'Wa trummlet au…' mit Gunther Schwarz

Nach der Befreiung des Katers 'Miau' aus dem Romäusturm und noch vor der Schlüsselübergabe am Rathaus vermittelt diese Fastnachtsführung auf unterhaltsame Art Geschichte und Geschichten zu den Akteuren der fünften Jahreszeit. Gunther Schwarz wird dabei nicht nur das Wissen über die Fastnacht auffrischen, sondern die Besucher auch gesanglich in närrische Stimmung bringen. Besucht wird im Rahmen der Führung auch die Sonderausstellung 'Schlüsselübergabe. Die Figuren von Ingeborg Jaag'.

Die Tickets für die Führung sind am Sonntag, 3. März, an der Museumskasse erhältlich.

Halbrunder Kopfschmuck aus hellem Filz mit sieben dicht angeordneten roten Stoffpompons, vor weißem Hintergrund

Sonntag, 17. März, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Öffentliche Führung: Frühjahrsbräuche im Schwarzwald

Dr. Sabine Dietzig-Schicht begibt sich mit den Besuchern auf einen volkskundlichen Frühjahrsspaziergang durch das Franziskanermuseum. An ausgewählten Objekten in der stadtgeschichtlichen Abteilung und in der Schwarzwaldsammlung erläutert die Kulturwissenschaftlerin alte und neue Schwarzwälder Bräuche dieser Jahreszeit. Neben bäuerlichen Wetterregeln werden auch die kirchlichen Feste dieser Zeit wie Ostern als 'Fest der Feste' im christlichen Jahreslauf thematisiert.

Zwei Menschen in historischen Gewändern — eine Frau mit weißem Kopftuch und rotem Rock, ein Mann mit grüner Tunika, rotem Umhang und Mütze — stehen nebeneinander auf einer grünen Wiese vor schlanken weißen Birken.

Sonntag, 31. März, 13 bis 17 Uhr, Franziskanermuseum

Keltentag im Franziskaner

Zum vierten Keltentag begrüßt das Franziskanermuseum die Living-History-Gruppe Carnyx aus Rottenburg am Neckar, die sich mit experimenteller Geschichtsdarstellung der keltischen Zeit beschäftigt. In ihrem Lager im Innenhof des Franziskaners erleben die Besucher Vorgeschichte zum Anfassen: Gezeigt werden Ausrüstung und Bewaffnung keltischer Krieger sowie Tracht und Schmuck der Frauen dieser Zeit. Dazu werden Handwerksvorführungen, Mitmachaktionen und Führungen durch die Magdalenenberg-Ausstellung angeboten. Weitere Gäste sind die Keramikerin Bettina Kocak (Goldgrubenkeramik) und das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, Konstanz.
Für die Bewirtung u.a. mit Met und Spanferkel sorgt das Café im Franziskaner. Der Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V. ist Kooperationspartner.

Der Eintritt ist frei!

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Skulptur eines sitzenden Mannes mit Hut und Hosenträgern auf einer Mauer, daneben ein in türkis gekleidetes Kind; im Hintergrund Herbstbäume und an der Mauer der Schriftzug FRANZIS

Museumsfilm des Franziskanermuseums

'Echt sehen - real begegnen'

Das Museumsmotto 'Echt sehen - real begegnen' wurde von Filmemacher Christoph Brach in einen Kurzfilm mit fantasievoller Rahmenhandlung verwandelt. Anhand der Begegnung eines Mädchens mit einem mysteriösen Fremden wird eine Reise durch das Franziskanermuseum mit seinen vielfältigen Sammlungen erzählt, vom Keltischen Fürstengrab Magdalenenberg über die Abteilung Stadtgeschichte bis zur Schwarzwaldsammlung. Dabei inszeniert der etwa 8 Minuten lange Film das Museum als Ort des Staunens und Entdeckens, aber auch – gemäß dem Motto – als Ort der Begegnung, zum Beispiel beim jährlichen Museumsfest.
Mit dem neuen Kurzfilm geht das Museum seinen in den letzten Jahren mit Blog und Museums-App eingeschlagenen Weg der Digitalisierung weiter. Der Film ist ab sofort auf der Website des Franziskanermuseums sowie auf dem städtischen Youtube-Kanal abrufbar:

https://www.franziskanermuseum.de/impressionen/imagefilm.html

Zylindrische rote Backsteinstruktur mit flachem Dach und Metallsockel vor einem historischen Backsteingebäude mit mehreren Fenstern

Sonntag, 24. März, 15 Uhr, Uhrenindustriemuseum

Familienführung: Kuckuck, Uhr und Schornsteinstummel

Yannick Philipzig erklärt bei dieser Familienführung auf spielerische Weise die Geschichte von Wecker und Kuckucksuhr. Rund um das Museum zeigen Suchspiele, was eine Fabrik früher kennzeichnete und wo im Museum überall Tiere versteckt sind. Ein weiteres Highlight ist das Spiel mit der 'Lebendigen Kuckucksuhr'.


Historische Darstellung einer Belagerung: bewaffnete Krieger mit Schilden und Speeren stürmen eine Stadtmauer mit Turm, im Vordergrund Trümmer und Verwundete, im Hintergrund offene Landschaft.

24. März bis 30. Juni, Heimat- und Uhrenmuseum

Sonderausstellung: Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte

Die vom Alamannen-Museum Vörstetten konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten. Erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen erwähnt, bezeichnete der Name 'Alamannen' ursprünglich germanische Stämme, welche sich in den Gebieten niederließen, die von den Römern nach dem Fall des Limes verlassen worden waren. Im Lauf der Geschichte erfuhr der Begriff mehrfache Bedeutungswechsel. Eine Umdeutung ins 'Völkische' erfolgte durch die Nationalsozialisten. Sie fand ihren missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In direkter Nachfolge dazu stehen die 1950 von Rudolf Ströbel im Schwenninger Heimatmuseum eingerichteten Alamannen- und Römerstuben. Die Ausstellung erhellt damit auch ein Stück Schwenninger Museumsgeschichte.

Nahaufnahme einer historischen Degenklinge: dreigeschwungener, vergoldeter Handschutz mit Patina und eine Stahlklinge mit feiner eingravierter Schrift.

Samstag, 9. März, Landesmuseum Württemberg

Exkursion mit dem Freundeskreis Städtische Museen: Faszination Schwert

Der Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen e.V. lädt Museumsfreunde zu einer Exkursion in das Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss nach Stuttgart ein. Dieses präsentiert die umfassende Ausstellung 'Faszination Schwert'. Gezeigt werden mehr als 340 einzigartige Objekte, wie weltbekannte Schwerter und 3.600 Jahre alte Originale. Außerdem sehen die Besucher auch Kunstwerke, Handschriften und Hollywoodplakate, die die 'Faszination Schwert' aufgreifen. Geführt wird die Gruppe von Thomas Hoppe M.A., einem der Kuratoren der Ausstellung. Auch Gäste und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung betragen 26 Euro. Abfahrt ist um 8:30 Uhr in Villingen, Ankunft um ca. 18 Uhr.
Anmeldungen sind beim Vorsitzenden des Freundeskreises, Wolfgang Heitner, Tel.07721/27721, freundeskreis.museen.vs@web.de möglich.