

Das Franziskanermuseum lädt am ersten Adventssonntag zu einer stimmungsvollen Familienführung mit Museumspädagogin Ute Pernt ein. Die Vorweihnachtszeit war im Schwarzwald früher eine ganz besondere Zeit. Es war kalt, es wurde früh dunkel, aber alle waren voller Vorfreude auf Weihnachten. Vielleicht kam der Vater, der weit entfernt die Schwarzwälder Uhren verkaufte, endlich wieder nach Hause. Bei dieser Familienführung – bereits geeignet für junge Besucher ab 4 Jahren - erfahren Familien allerlei über das Leben zu Ururgroßmutters Zeiten. In der gemütlichen Schwarzwaldstube gibt es noch Geschichten aus dem Nähkästchen: der Nikolaus, der Adventskalender und der Weihnachtsbaum – wo kommt das alles her?

Einen Weihnachtsmann, schrillbunte Lichter und Geschenke-Hektik sucht man im Franziskanermuseum vergebens. Dafür finden sich dort herausragende Kunstgegenstände, die die echte Weihnachtsgeschichte erzählen. Familien mit Kindern ab 4 Jahren haben am 2. Advent die Möglichkeit, Museumspädagogin Verena Duschek auf einem weihnachtlichen Museumsrundgang zu begleiten. Mit ihr entdecken die Besucher wertvolle Prunkstücke der Sammlung wie den spätmittelalterlichen 'Weihnachtsteppich' und lernen, weshalb nicht nur die Heiligen Drei Könige, sondern auch der Nikolaus aus dem Orient kam. Die Führung kombiniert Kunst- und Weihnachtsgeschichte mit einem spielerischen Ansatz: Zum Abschluss wird mit den Kindern ein Krippenspiel szenisch gestaltet.
Die kostenfreie Familienführung findet im Begleitprogramm des Kunsthandwerkermarktes im Franziskaner Kulturzentrum statt.

2019 verleiht der Verein KeltenWelten e.V. erstmals einen Preis für hervorragend gelungene Initiativen und Aktivitäten seiner Mitglieder. Die Entscheidung einer fachkundigen Jury fiel auf das Franziskanermuseum, das sich durch besondere Leistungen in der Vermittlung, Didaktik und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich des keltischen Erbes auszeichnet.
Im Rahmen der Preisverleihung hält Dr. Jürgen Hald einen archäologischen Vortrag zu den Kelten zwischen Baar und Bodensee. Der Hegau zählt zu den fundreichsten archäologischen Landschaften in Südwestdeutschland. In den vergangenen Jahren wurden bei großflächigen Ausgrabungen in Baugebieten und Kiesgruben immer wieder auch eisenzeitliche Siedlungsspuren und Grabfunde aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend entdeckt. Der Kreisarchäologe aus Konstanz stellt diese neuen Ausgrabungsergebnisse vor. Eintritt frei
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Kulturwissenschaftlerin Dr. Sabine Dietzig-Schicht unternimmt mit den Besuchern einen Streifzug durch das Franziskanermuseum, um einen saisonalen Blick auf die Schwarzwaldsammlung und die stadtgeschichtliche Abteilung zu werfen. Themen sind Schwarzwälder Bräuche zur Weihnachtszeit, wie die Raunächte, die in unserer Zeit oft unbekannt sind, aber auch besondere Museumsstücke wie zum Beispiel der kostbare 'Weihnachtsteppich', der aus der Zeit um 1500 stammt.

Geschenke aus dem Museumsshop sind regional, benötigen wenig Verpackung und können täglich bei der Tourist-Information erworben werden. Dazu zählen Gutscheine für den Museums-PASS-Musées, das Kunstmagazin zur Ausstellung 'Lust und Leidenschaft. Schmerz und Enttäuschung' mit Beiträgen zu den Villinger Malern der Moderne oder die hochwertige Replik eines Keltenvogels. Fastnachtsartikel wie Ausstellungsplakate, Jaag-Kataloge oder demnächst das Poster zur Fastnachtsausstellung FAMILIENGEHEIMNISSE sind ebenfalls sehr beliebt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Museumsshop!

Von 12. Januar bis 29. März zeigt das Franziskanermuseum in Kooperation mit der Historischen Narrozunft Villingen e.V. die große Fastnachtsausstellung 'FAMILIENGEHEIMNISSE. De Narro un si ganz Bagasch'.
Narro und Altvillingerin, Stachi und Morbili: Diese Dreamteams der Fasnet sind allgemein bekannt. Was aber hat die schwäbisch-alemannische Fastnacht mit der italienischen Commedia dell‘arte oder dem Wiener Volkstheater zu tun? Woher kommen die vielen Teufel, Tiere und Wilden Männer in der Fastnacht? Die Schau begibt sich auf Spurensuche in den verworrenen Familienverhältnissen des Narros. Seine Brüder, Schwestern und Cousins findet sie nicht nur in den fastnächtlichen Hochburgen der Region, sondern weit darüber hinaus.

Der weihnachtliche Kunsthandwerkermarkt öffnet am zweiten Adventswochenende bereits zum dreizehnten Mal seine Türen und präsentiert in diesem Jahr auf Einladung der Stabsstelle Stadtmarketing über 30 Kunsthandwerker. Neue Stände im Außenbereich ergänzt durch Speisen und Getränke sowie ein kulturelles Rahmenprogramm runden das Angebot ab.
Jeweils um 14 Uhr findet eine Weihnachtscomedy mit den Stadtführern Gunther Schwarz und Klaus Richter statt. Das Franziskanermuseum hat am Samstag von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt frei

Sonntag, 08. / 22. Dezember, 15 Uhr