

Ausgehend von dem Märchen von Wilhelm Hauff behandelt die Familienführung mit Ortrud Jörg-Fuchs die Tradition des Schwarzwälder Glases. Am Beispiel verschiedener Museumsobjekte erfahren die Teilnehmer etwas über den langen Herstellungsprozess des Glases und über die Geschichte des Handwerks in der Region. Einzelne Szenen aus dem Buch 'Das kalte Herz' werden herausgegriffen und mit einem Papiertheater nachgespielt.
Das Angebot im Begleitprogramm des Kunsthandwerkermarktes zur Weihnachtszeit ist kostenfrei.
Der Weihnachtsmarkt findet am 1. und 2. Dezember von 13 bis 18 Uhr im weihnachtlich dekorierten Franziskaner Kulturzentrum statt.

Bei der Weihnachtsführung im Franziskanermuseum beantwortet Dr. Anita Auer all jene Fragen, die im Vorweihnachtsstress gerne vergessen werden: Wieso feiern wir Christi Geburt am 25. Dezember, warum eigentlich drei Tage lang, wieso schenkt man sich zu diesem Anlass etwas und seit wann gibt es Weihnachtsbäume?
Auch ohne Führung lädt das Franziskanermuseum über die Feiertage zum Besuch ein. Bringen Sie Ihre Gäste mit und zeigen Sie ihnen die Schätze unserer Stadt. Es ist bei freiem Eintritt am 26. Dezember von 11 bis 17 Uhr geöffnet und bleibt an Heiligabend und am 25. Dezember geschlossen.

Im Franziskanermuseum haben Schulen und Kindergärten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, in die 'echte' Geschichte von Weihnachten einzutauchen – ohne Weihnachtsmann, aber vor originalen Kunstwerken. Die Kinder nähern sich spielerisch dem Brauchtum an und lernen dabei nicht nur, was Myrrhe und Weihrauch sind oder dass der Nikolaus aus der Türkei kam. Vor einem nur in dieser Saison ausgestellten spätmittelalterlichen Bildteppich mit einer Darstellung der Heiligen Drei Könige können sie auch selbst ein Krippenspiel szenisch gestalten.
Interessierte Gruppen können online oder telefonisch unter 07721/82-2351 einen Termin buchen.

Teilen Sie Ihre Begeisterung für Kultur mit Ihren Liebsten und besorgen Sie zu Weihnachten Geschenke in unserem Museumsshop: einen Museums-PASS-Musées, einen Keltenvogel aus Bronze oder eine kleine Kunstüberraschung aus dem neuen Kunstautomaten.
Der Museums-PASS-Musées bietet grenzüberschreitende Kultur für die ganze Familie. Über 320 Museen, Schlösser und Gärten warten darauf, entdeckt zu werden. Mitglieder sind in Villingen-Schwenningen das Franziskanermuseum, das Uhrenindustriemuseum und das Heimat- und Uhrenmuseum.

Die Württembergische Uhrenfabrik wurde 1855 von Johannes Bürk gegründet, die heute erhaltenen Gebäude stammen jedoch aus späteren Jahren. Die beeindruckenden Bauten in der Bürkstraße entstanden in den beiden Jahrzehnten um 1900, als Richard Bürk das Unternehmen erfolgreich leitete und erweiterte. Dr. Ralf Ketterer wird bei der Führung anhand von Exponaten und Gebäuden ein spannendes Stück Schwenninger Industriegeschichte erläutern.

Bei seinem Vortrag wirft Klaus Peter Karger einen Blick auf 100 Jahre Kinogeschichte in Villingen und Schwenningen. Der Journalist und Filmproduzent hat im Stadtarchiv recherchiert und viele interessante Details aus den alten Akten ans Tageslicht geholt: Wo sich 1910 der erste 'Kinematograph American' befand, über den ständigen Kampf der frühen Jahre zwischen Ortspolizei und Kinobetreibern, über den Konkurrenzkampf der Lichtspielhäuser in den 'goldenen' 1950er Jahren und warum der Jazz und das Kino ein Problem hatten.

Der Gemeinderat hat im Oktober 2018 die Konzeption eines vollkommen neuen Ortes für Begegnungen, Austausch, Orientierungen, Erlebnisse und Sich-Zuhause-Fühlen genehmigt. In den nächsten vier Jahren bis 2022 entstehen Projekte, die das 'Bürk-Areal' in Schwenningen mit Leben erfüllen. Danach wird entschieden, ob auch wirklich gebaut wird. Die wichtigsten allgemeinen Leitgedanken stellt Dr. Michael Hütt in seinem neuen Blog-Beitrag in STADT HOCH 2 vor.
https://www.stadthochzwei.de/2018/11/14/das-neue-buerk-areal-eine-projektvorstellung-in-zehn-bildern/
Weitere Blog-Beiträge gibt es unter www.stadthochzwei.de