Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Vier quadratische impressionistische Landschaftsgemälde in einem Raster: oben links Alpen mit See und bunten Uferbäumen, oben rechts verschneiter Hügel mit Sonne und Tannen, unten links einzelner leuchtend gelbgrüner Baum in Feld, unten rechts weite Felder, Dorf und dramatischer Wolkenhimmel.

Sonntag, 16. August, 15 Uhr

Ausstellungseröffnung: See und Schnee - Baum und Raum. Landschaften aus der Sammlung Heinzmann

Zur Eröffnung der neuen Ausgabe der Ausstellungsreihe 'Sammlung Heinzmann' mit Arbeiten der Villinger Maler Richard Ackermann, Ludwig Engler, Waldemar Flaig und Paul Hirt lädt das Franziskanermuseum herzlich ein. Nach der Begrüßung durch Museumsleiterin Dr. Anita Auer wird die Kuratorin Ina Sahl im Foyer des Kulturzentrums in die Ausstellung einführen. Im Anschluss werden Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten. 

Für die Leihgeber ist Prof. Dr. Ulrich Heinzmann anwesend.

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Gemälde eines sonnendurchfluteten Waldes mit schlanken, schräg stehenden Baumstämmen; bodennahe Lichtflecken und kräftige, sichtbare Pinselstriche in Grün-, Gelb- und Orangetönen

16. August bis 11. Oktober 2020

See und Schnee - Baum und Raum. Landschaften aus der Sammlung Heinzmann

Die neue Kunstausstellung zeigt zahlreiche bisher noch nicht gezeigte Arbeiten der vier bekannten Villinger Maler der Moderne Richard Ackermann, Ludwig Engler, Waldemar Flaig und Paul Hirt zum Thema Landschaft. In allen Gemälden wiederkehrende Themen sind die vier Jahreszeiten sowie Bäume, Gewässer, Schneelandschaften und der Blick in den Raum.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Im Museumsshop und in der Ausstellung sind drei neue Kunstpostkarten und das Magazin 'Lust und Leidenschaft, Schmerz und Enttäuschung' mit Beiträgen über das Leben und Arbeiten der Villinger Künstler erhältlich.

Farbenstarke Landschaftsmalerei: horizontale Farbfelder, im Vordergrund grün-gelbe Fluren, in der Mitte eine Reihe kleiner Häuser mit roten Dächern, dahinter dunkler Hügel und pastellfarbener Himmel.

Sonntag, 30. August, 15 Uhr

Öffentliche Führung mit Dr. Anita Auer 'See und Schnee. Baum und Raum'

Eine 'unbeschwerte Reise' und eine 'fachkundige Reiseleitung' verspricht Museumsleiterin Dr. Anita Auer bei ihrer Führung durch die neue Sonderausstellung. In den kühlen Ausstellungsräumen genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit genügend Abstand Aussichten auf die heimatliche Umgebung: Baar, Schwarzwald, Schwäbische Alb und Bodensee. Im Anschluss bietet sich ein Besuch im Museumscafé 'Einfach Andersch' an, um sich über das Erlebte bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.
Die Teilnahme kostet inkl. Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Weitere öffentliche Führungstermine:

Dienstag, 15. September, 14 Uhr, mit Ina Sahl
Sonntag, 20. September, 15 Uhr, mit Ina Sahl
Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, mit Prof. Dr. Ulrich Heinzmann

Vier bronzefarbene, zylindrische Objekte aus übereinanderliegenden Ringen, abgestuft in Größe und nebeneinander angeordnet vor neutralem, hellem Hintergrund.

Aktuell in der Entwicklung

Augmented-Reality-Projekt 'GeheimnisGräberei'

Mit NUMENA und Archäologische Illustrationen arbeitet das Franziskanermuseum derzeit am interaktiven Projekt 'GeheimnisGräberei'. Ab dem Frühjahr 2021 können die Museumsbesucherinnen und -Besucher einen Blick in die reich gefüllte Schatzkammer des Fürsten vom Magdalenenberg werfen - mehr als zwei Jahrtausende nach deren Beraubung. Augmented Reality (Erweiterte Realität) macht es möglich. Ein Großteil der dafür nötigen 3D-Modelle, die sich an Funden aus vergleichbaren Gräbern orientieren, wurde bereits erstellt. Erste Tests in der Grabkammer waren erfolgreich, nun folgt die Realisierung der weiteren Spielinhalte. Das Projekt wird vom Innovationsfonds des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Retro-oranges Röhrenfernsehgerät mit ausgezogenen Antennen vor rosa Hintergrund; oben großer weißer Schriftzug echt süß, unten links Schriftzug Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen, rechts schwarzer Kreis mit Text Eintritt frei.

Neue Plakatserie des Franziskanermuseums

Kultur - die Würze des Lebens

Kurz nach der Wiedereröffnung der Museen startet das Franziskanermuseum eine Imagekampagne mit einer besonderen Plakatserie. Sie stellt Highlights der Dauerausstellungen in den Mittelpunkt. Farbige Hintergründe vermitteln wieder erwachte Lebensfreude. Die kommentierenden Sprüche verbinden immer 'echt' und ein geschmackssensorisches Attribut wie 'scharf', 'pikant', 'süß' etc. mit dem Museumsstück. Dabei entstehen witzige Kombinationen. So werden zum Beispiel keltische Dolche als 'echt scharf' beurteilt oder die erotischen Darstellungen auf der Minnetruhe als 'echt pikant'. Der kulturelle Beitrag, den Museen leisten, wird damit zum Lebensmittel umgedeutet, also durchaus 'systemrelevant', wenn nicht gar zur 'Würze des Lebens'.

Mit dem tragbaren Saba-Fernseher beginnt die Vorstellung der Plakatserie. Die vier weiteren Motive werden monatlich bis Dezember 2020 präsentiert.

Zwei mittelalterliche Ritterfiguren vor bemaltem Burgpanorama: links Ritter mit weißem Schild und rotem Kreuz sowie Lanze, rechts Ritter mit schwarzem Kreuz, beide mit Helmen und Rüstungen; im Hintergrund farbige Burg- und Zeltdarstellung.

9. und 10. September, 10 bis 16 Uhr

Ferienprogramm: Zeitreise ins Mittelalter

Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren organisiert das Franziskanermuseum in den Sommerferien unter der Leitung von Museumspädagogin Sandra Huth ein zweitägiges Programm. An beiden Tagen lassen die Kinder das Jahr 2020 hinter sich und begeben sich auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Spielerisch erfahren sie dabei, wie eine Kindheit vor über 500 Jahren aussah und was es mit den viel bewunderten Rittern auf sich hatte. Der Teilnahmebeitrag für beide Tage mit Mittagessen beträgt 25 Euro.
Das Angebot ist bereits ausgebucht, Interessenten können sich jedoch auf einer Warteliste eintragen lassen.

> Zur Anmeldung

Plakat zweigeteilt: links dunkel mit großem Schriftzug KUNST und weiteren Ausstellungsinformationen, rechts Foto einer Backsteinfassade mit zwei übereinanderliegenden Fenstern und einem Schild Württemberg

Uhrenindustriemuseum

KUNST Produktion. Eine Intervention des Kunstvereins Villingen-Schwenningen im Uhrenindustriemuseum

verlängert bis 30. August 2020

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