Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Kleine offene Drohne mit sichtbaren Leitungen und Propellern schwebt im Innenraum des Franziskanermuseums vor rot-weißen Sandsteinpfeilern.

Mittwoch, 10. April, 19 Uhr, Franziskanermuseum

Vortrag: Vom Foto zum 3D-Modell. Moderne Datenerfassung mit Kamera und Drohne in Archäologie und Bauforschung

von Christian Seitz M.A., Heidelberg
Digitale Methoden haben die Möglichkeiten der Archäologie radikal erweitert. Bestimmten früher noch Pinsel, Spaten und Bleistift das Bild einer Ausgrabung, sind Techniken wie Photogrammetrie und 3D-Scan längst zum Standard geworden. Der Archäologe und Geoinformatiker Christian Seitz zeigt, wie aus Bildserien räumliche Informationen gewonnen und Drohnen zur Aufnahme von archäologischen Denkmalen genutzt werden können.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Villingen-Schwenningen, statt.

Der Eintritt ist frei.

Gemälde zweier historisch gekleideter Reiter auf einem weißen und einem dunklen Pferd, vor bewaldetem Hintergrund, in Bewegung; lebhafte, detailreiche Malweise.

Sonntag, 14. April, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Führung: Furchtbar tobt der Kampf: Die Belagerungen Villingens

Kostümführung mit Henry Greif

Immer wieder musste sich das kleine Villingen schwerer Belagerungen erwehren. Besonders hart traf es die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges im 17. Jahrhundert. Ein Villinger Bürger dieser Zeit erzählt anhand originaler Relikte, wie er die Kämpfe erlebt hat, wie sich die Villinger zur Wehr setzten und warum manchmal auch mehr Glück als Heldenmut im Spiel war.

Stilisierter braun gefleckter Hase mit aufgerichteten Ohren auf hellem Stoff, umgeben von dekorativen Ranken in Rot, Blau und Gelb.

Ostermontag, 22. April, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Familienführung zu Ostern mit Ostereiersuche

mit Natalie Leva
Der Osterhase hat im Innenhof des Franziskaners seine Eier versteckt. Nach der Ostereiersuche wird anhand von ausgewählten Museumsobjekten kindgerecht erklärt, was an Ostern eigentlich gefeiert wird und wie sich die Osterbräuche entwickelt haben.

Schwarzweißfoto einer großen Gruppe von Männern in franziskanischen Habit und bürgerlicher Kleidung, versammelt auf einer Außentreppe vor einem historischen Gebäude; einige sitzen, die meisten stehen, ernste Mienen.

Freitag, 26. April, 18 Uhr, Franziskanermuseum

Ausstellungseröffnung: Demokratie wagen? Baden 1818-1919

In den Jahren 2018 und 2019 feiern wichtige Ereignisse der badischen Geschichte ihr Jubiläum: 1818 wurde im Großherzogtum Baden die für ihre Zeit wegweisende, frühkonstitutionelle Verfassung erlassen. In der Revolution 1918 brach die Monarchie zusammen, und Baden wurde eine Republik, die 1919 eine der demokratischsten Verfassungen der Zeit erhielt. Das Generallandesarchiv Karlsruhe greift in der Ausstellung diese wichtigen Zäsuren badischer Geschichte auf. Die Präsentation zeichnet anhand einer Vielzahl aussagekräftiger und bislang unbekannter Dokumente und Exponate den Weg Badens von der Monarchie zur Republik nach. In diesem Zusammenhang werden auch die revolutionären Ereignisse
der Jahre 1848/49 in Villingen und Donaueschingen beleuchtet.

Ausstellungsdauer: 27. April bis 9. Juni 2019
Der Eintritt ist frei.

> Mehr zum Begleitprogramm der Ausstellung

Rundes rotes Wachssiegel mit erhabener Profilabbildung und umlaufender Schrift, an einem zweifarbigen Band befestigt.

Sonntag, 28. April, 15 Uhr, Franziskanermuseum

Führung: Demokratie wagen? Baden 1818-1919

mit Ingeborg Kottmann M.A.
Die demokratiegeschichtliche Sonderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg wählt verschiedene Perspektiven: Sie schildert zentrale Ereignisse, bietet aber auch regionale und biografische Zugänge zum Thema.

> Mehr zur Sonderausstellung

Dunkles Werbebild mit großem weißen Schriftzug STADT HOCH2 und kleinem Untertitel Wie tickt Villingen-Schwenningen? auf grafischem Hintergrund mit skizzenhafter Stadtlinie und Münzen

Blog STADT HOCH 2

Künstler-Währung

Im vergangenen Jahr konnte das Franziskanermuseum ein Gemälde von Waldemar Flaig (1892-1932) erwerben. Es handelt sich um das Porträt von Dr. Gustav Naumer, das 1931 datiert ist. Naumer, geboren in Neustadt an der Weinstraße, war Hals-Nasen-Ohren-Arzt in Villingen.
In ihrem neuen Blog-Beitrag beschreibt Dr. Anita Auer die besondere Beziehung zwischen Künstler und Porträtiertem. Erfreulicherweise konnte der Sohn des Dargestellten sein Wissen über den Entstehungsanlass des Porträts und seine Funktion als Zahlungsmittel an das Museum weitergeben.

> Zum Beitrag

Weitere Blog-Beiträge gibt es unter www.stadthochzwei.de

Historische Darstellung einer Belagerung: bewaffnete Krieger mit Schilden und Speeren stürmen eine Stadtmauer mit Turm, im Vordergrund Trümmer und Verwundete, im Hintergrund offene Landschaft.

Veranstaltungen im Heimat- und Uhrenmuseum

Sonderausstellung: Verehrt, verwendet, vergessen. Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte

noch bis 30. Juni 2019

 
Führung: Auf der Suche nach der Zeit

mit Dr. Michael Hütt
Sonntag, 7. April, 15 Uhr
Die Kombiführung beginnt im Heimat- und Uhrenmuseum und endet im Uhrenindustriemuseum.

 
Vortrag: Römer und Alamannen im nationalsozialistischen Herrschaftssystem

mit Dr. Michael Hütt
Donnerstag, 11. April, 18 Uhr

 
Führung: Verehrt, verwendet, vergessen. Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte

mit Dr. Michael Hütt
Sonntag, 28. April, 15 Uhr

Runde weiße Außenuhr mit schwarzen Ziffern an roter Backsteinfassade neben hohen, bogenförmigen Fenstern.

Veranstaltungen im Uhrenindustriemuseum

Vortrag: Unternehmensgeschichte der Firma Sternplastic

mit Dr. Annemarie Conradt-Mach
Donnerstag, 25. April, 19 Uhr


Familienangebot: Ostern im Uhrenindustriemuseum

für Familien mit Kindern bis 10 Jahre
Ostersonntag, 21. April, 14:30 Uhr