Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Dunkler Nadelwald in Blautönen; im Vordergrund große weiße Buchstaben KULTURWALD, davor ein altes Holzwerkzeug.

Noch bis 16. Oktober 2022

Sonderausstellung KULT(UR)WALD

Eine erfolgreiche Sonderausstellung ist auf der Zielgeraden: Noch bis Sonntag, den 16. Oktober, wird im Franziskanermuseum Licht in die dunkle Vergangenheit des Schwarzwalds gebracht. Die Sonderausstellung 'KULT(UR)WALD' entwirft ein Panorama der Ur- und Frühgeschichte dieser angeblich spätbesiedelten Region und räumt mit so manchen Mythen auf. Das kommt bei den Besuchern gut an, wie das Besucherbuch verrät: "Tolle Infos, beeindruckend und frisch erzählt", "Spannende Exponate aus unserer nächsten Nähe", "Wir sehen unsere Heimat nun mit anderen Augen".

Auch am Feiertag, Montag, den 3. Oktober, hat das Franziskanermuseum geöffnet, von 11 bis 17 Uhr.

Die letzte öffentliche Führung findet am Sonntag, 9. Oktober, um 15 Uhr, statt.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird empfohlen, die Eintrittskarten an der Museumskasse im Vorverkauf zu erwerben oder online zu reservieren.

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Bronzener antiker Kopf als Maskenrelief: männliches Gesicht mit Helm, schmale Augen, gerade Nase, geschlossener Mund und grünliche Patina

Sonntag, 2. Oktober, 16 Uhr

Zusatzführung KULT(UR)WALD

Aufgrund der großen Nachfrage nach öffentlichen Führungen wird am Sonntag, 2. Oktober, um 16 Uhr, ein Zusatztermin angeboten. Die Karten zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, sind an der Museumskasse erhältlich.
Die KULT(UR)WALD-Führung am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr ist bereits ausverkauft.

Buchcover in grünen Farbtönen mit großem keltischem Kreuz aus verschlungenen Knoten und körniger Textur; Titel Das Keltenritual steht darunter.

Samstag, 1. Oktober, 15 Uhr, Foyer Franziskanermuseum

Lesung von Christof Weiglein: 'Das Keltenritual', Kriminalroman zum Keltischen Fürstengrab Magdalenenberg

Christof Weiglein aus Villingen-Schwenningen liest im Rahmen der Baden-Württembergischen Literaturtage im Café im Franziskaner aus seinem Buch 'Das Keltenritual'. Musikalisch begleitet wird die Lesung durch Patrick Ziegler mit Gitarre und Gesang.
Nicht nur der Autor selbst hat einen Lokalbezug, sondern auch der Ort der Handlung des spannenden Kriminalromans ist Villingen-Schwenningen. Eine Serie von Morden erschüttert den Schwarzwald. Tatort ist der Magdalenenberg: Grabstätte der Kelten, angeblicher Sternenkalender und Hexentanzplatz.
Die Lesung ist ein Angebot im Begleitprogramm zur KULT(UR)WALD-Ausstellung.

Eintritt frei!

Älterer Mann mit Brille auf der Stirn und dunkler Steppjacke steht auf einer Dachterrasse, lächelnd; im Hintergrund zwei barocke Kirchtürme und blühende Pflanzen am Geländer unter hellem Himmel.

Sonntag, 16. Oktober, 15 Uhr, Foyer Franziskanermuseum

Lesung mit José F.A. Oliver: Heimat(t)!

Der Heinrich-Böll-Preisträger von 2021, José F-A. Oliver, wird zur Finissage der Sonderausstellung 'KULT(UR)WALD. Die Besiedlung des Schwarzwalds' im Rahmen der Literaturtage aus seinem Buch 'Heimat(t)?' lesen. Der in Hausach aufgewachsene Lyriker und Essayist besitzt zwei Heimaten: den Schwarzwald und Andalusien. In Gedichten und sprachspielerischen Essays erkundet und vergewissert er sich dieser Herkünfte und entdeckt immer neue Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In der Lesung wird er außerdem aus seinen Publikationen 'Fahrtenschreiber', 'Fremdenzimmer' und 'Mein andalusisches Schwarzwalddorf' lesen, in denen der Schwarzwald explizit thematisiert wird.

Eintritt frei!

Gelber Hintergrund mit blauem Schriftzug Shortlist ZukunftsGut 2022 und rundem mehrfarbigem Logo aus roten, blauen, grünen und gelben Segmenten.

Franziskanermuseum in der Endauswahl

ZukunftsGut: Preis für institutionelle Kulturvermittlung

Die Commerzbank-Stiftung hat im Sommer die Shortlist für ZukunftsGut 2022, Deutschlands wichtigsten Preis für institutionelle Kulturvermittlung, bekanntgegeben. Aus 133 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet haben es 20 Kultureinrichtungen in die engere Auswahl geschafft - darunter das Franziskanermuseum.
Museumsleiterin Dr. Anita Auer freut sich über die Anerkennung der langjährigen innovativen Vermittlungsarbeit des Franziskanermuseums durch die Auswahl für die Shortlist. Im nächsten Schritt werden am 27. Oktober bei einer öffentlichen Preisverleihung in Frankfurt sechs Preisträger bekanntgegeben, die sich ein insgesamt fünfstelliges Preisgeld aufteilen werden.

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Rosa Plakat mit großen roten Buchstaben HIER BILD'RT UNS WAS, umgeben von grünen Illustrationen: Schmetterling, Flasche, Theatermaske, kleine Statue, Blumen, Kaktus und Hopfen; Ankündigung für Museum- und Familienprogramm.

Ausblick: Sonntag, 6. November, 13 bis 18 Uhr

Museumsfest 'Hier blüht uns was'

Pflanzen werden gezüchtet, genutzt, geliebt und gezeichnet. Ob als Symbol auf Kunstobjekten, als Gestaltungselement für Kreativangebote oder als Grundlage für Kostbarkeiten wie Kaffee oder Bier: Am Museumsfest werden die unterschiedlichsten Facetten von Pflanzen zu einem bunten Programmstrauß arrangiert.
Es locken Kreativworkshops für Kinder und Erwachsene, eine Pop-up-Ausstellung mit floralen Objekten aus dem Museumsdepot, Führungen, eine Tombola, ein Kaleidoskopwagen und Präsentationsstände u.a. mit der Mikrobrauerei 'Kuckuck' aus Villingen-Schwenningen. Um 16 Uhr führt Volker Kugel, der aus dem SWR bekannte Leiter des Blühenden Barocks Ludwigsburg, in einem kurzweiligen Vortrag durch das Gartenjahr.

Eintritt frei!