

Im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte sich Villingen schrittweise zu einer Stadt. Die Initiative dazu wurde bislang fast ausschließlich den Herzögen von Zähringen zugeschrieben. Neue Forschungen betonen dagegen die Stellung der Klöster St. Peter und St. Georgen als Grundherren und Besitzer eines Hofs in Villingen, der zur Keimzelle der späteren Stadt werden sollte. Der Freiburger Historiker Dr. Andre Gutmann wird in seinem Vortrag den aktuellen Kenntnisstand darstellen und dabei die Bedeutung des Villinger Münsters bzw. eines Vorgängerbaus für die Stadtentwicklung erläutern.
Die geplante Veranstaltung des Baarvereins in Kooperation mit dem Franziskanermuseum und dem Geschichts- und Heimatverein wird im Online-Format angeboten. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Museumsleiterin Dr. Anita Auer.
Die kostenlose Teilnahme ist über einen Zoom-Link möglich:

Die neue Ausstellung mit Gemälden der bekannten Villinger Maler wird in den Kontext der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gestellt. Durch das 100. Jubiläum der sogenannten 'Goldenen Zwanziger' und passend zu filmischen Revivals wie 'Babylon Berlin' soll diese Zeit durch die Augen der vier Künstler Ludwig Engler, Waldemar Flaig, Richard Ackermann und Paul Hirt entdeckt werden.
Eröffnung: Freitag, 16. April, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. April bis 13. Juni 2021

Im Sommer sollen die Kelten im Franziskanermuseum wieder zum Leben erwachen. Zum fünften Keltentag reist die Living-History-Gruppe Carnyx aus Rottenburg am Neckar an, die sich bereits vor 20 Jahren aus Tübinger Archäologen gegründet hat. Ihr Name 'Carnyx' steht für eine keltische Kriegstrompete, die im Sommer im Innenhof des Franziskanermuseums ertönen wird. Als weiteren Gast dürfen wir den renommierten Archäotechniker Frank Trommer begrüßen.

Noch steht der Termin der Wiedereröffnung der Museen und Kultureinrichtungen nicht fest. Vorbereitet wird im Franziskanermuseum aber bereits ein publikumswirksames Museumsprogramm mit Sonderausstellungen, Führungen und Veranstaltungen, damit das Motto der neuen Imagekampagne des Amts für Kultur, wieder gemeinsam Kultur zu erleben, bald Realität werden kann.

Was haben Ribéry, Goethe und Christus gemeinsam? Den strahlenden Glanz des Helden, argumentiert Dr. Michael Hütt in seinem Beitrag für den Blog STADT HOCH 2. Er beleuchtet den modernen Hochleistungssport in der Industriegesellschaft im Kontext von Jahrtausenden der Kulturgeschichte.

Die Sonderausstellung 'Pokal und Sixpack. Sport in der Industriegesellschaft' des Uhrenindustriemuseums wird für das Publikum zum nächstmöglichen Zeitpunkt geöffnet und kann dann bis 26. September 2021 besucht werden.