Franziskanermuseum bei Abenddämmerung: beleuchtete Backsteinfassade mit hohen Rundbogenfenstern, Vorplatz mit blühenden Bäumen, Sitzbänken und Laternen; zwei verschwommene Fußgänger in Bewegung.
Dunkler Nadelwald in Blautönen; im Vordergrund große weiße Buchstaben KULTURWALD, davor ein altes Holzwerkzeug.

Ausstellung eröffnet

Herzlich willkommen im KULT(UR)WALD

Ab sofort laden wir Sie in unseren Ausstellungsräumen zu einer spannenden Reise durch den KULT(UR)WALD ein. Erfahren Sie auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse, dass die Kulturgeschichte des Schwarzwalds viel älter ist als häufig erwartet. Der Ausstellungstrailer gibt einen ersten Einblick:

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Bronzener antiker Kopf als Maskenrelief: männliches Gesicht mit Helm, schmale Augen, gerade Nase, geschlossener Mund und grünliche Patina

Sonntag, 12. Juni / 26. Juni / 15 Uhr

Öffentliche Führungen: KULT(UR)WALD - Die Besiedlung des Schwarzwalds

War der Schwarzwald vor den Klostergründungen ein undurchdringlicher und menschenleerer Urwald? Oder reicht seine Geschichte viel weiter zurück als bislang gedacht? Bei den öffentlichen Führungen werden die Highlights der Sonderausstellung in den Kontext der Siedlungsgeschichte des Mittelgebirges eingeordnet. 
Tickets für die Führungen, die sonntags im 14-tägigen Rhythmus stattfinden, sind an der Museumskasse und im Online-Vorverkauf erhältlich.

> zum Online-Vorverkauf

Moosbedeckter Felsenhügel im Nadelwald, bewachsener Waldboden mit Flechten und kleinen Pflanzen.

Mittwoch, 1. Juni, 19 Uhr, Foyer

Vortrag: Rätselhafte Spuren im Wald. Tübinger Archäologe Thomas Knopf referiert im KULT(UR)WALD-Begleitprogramm

Rätselhafte Geländestrukturen und scheinbare Reste von Bauwerken tief im Schwarzwald beschäftigen Laien und Forscher gleichermaßen. Professor Thomas Knopf von der Universität Tübingen wird sich in seinem Vortrag mit dem Titel 'Rätselhafte Spuren im Wald. Was hat es wirklich mit dem Krumpenschloss und den Steinhügeln bei Titisee auf sich?' mit zwei besonders hartnäckigen Mythen zum frühen Schwarzwald auseinandersetzen und dabei Fakten von Fiktion trennen.

Thomas Knopf ist Professor am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen sowie Leiter des Keltenmuseums in Hochdorf. Er ist insbesondere auch ein Kenner der frühkeltischen Fundstätte Magdalenenberg, wo er um 2010 eine Forschungsgrabung leitete.

Der Eintritt ist frei.

Nahaufnahme: Hände halten ein Heft mit dunkelblauem Umschlag und großem weißen Titel KULTURWALD, darunter ein kleiner Untertitel, ein orangefarbener Akzent am Cover.

Neuerscheinung

Begleitbuch zur Ausstellung KULT(UR)WALD

Zur Sonderausstellung 'KULT(UR)WALD. Die Besiedlung des Schwarzwalds' haben Peter Graßmann, Dorothee Ade und Lisa Rademacher zusammen mit weiteren Co-Autoren den aktuellen Kenntnisstand zur frühen Besiedlung und Erschließung des Mittelgebirges - vor der Zeit der Klostergründungen – zusammengetragen und in einem Begleitbuch veröffentlicht. Das reich bebilderte Buch ist im Museumsshop und im örtlichen Buchhandel für 12 Euro erhältlich.

Blaues Wort SABA in kräftigen Großbuchstaben auf weißem Hintergrund

Donnerstag, 23. Juni, 15 Uhr

Erzählcafé SABA

Die SABA ist das Thema eines interessanten Erzählcafés, bei dem die einstige Radiofabrik aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Seit 1919 wurde  die Fabrikation der Schwarzwälder Apparate Bau Anstalt  in Villingen aufgenommen, bald danach wurden erste Kopfhörer hergestellt und 1923 SABA als Markenzeichen angemeldet. Viel zu erzählen haben ehemalige Mitarbeiter, wie Willy Grieshaber, aber auch der Abiturient Simon Haas, der sich mit dem Thema SABA intensiv beschäftigt hat. Und dem Villinger Kabarettisten Thomas Moser ist die SABA quasi in die Wiege gelegt worden.
Moderiert wird das Erzählcafé von Friedhelm Schulz.

Der Eintritt ist frei.

Lächelndes Kind kniet in einem Ausstellungsraum und stützt sich mit den Händen auf einen großen, flachen Rundstein

Save the date: Sonntag, 24. Juli, 13 bis 17 Uhr

Keltentag im Franziskaner

Erneut erwachen die Kelten im Innenhof des Franziskanermuseums zum Leben. Am Sonntag, 24. Juli, werden mehrere Keltengruppen im Innenhof ihr Lager aufschlagen. Gezeigt werden Ausrüstung und Bewaffnung keltischer Krieger sowie Tracht und Schmuck der Zeit vor über 2000 Jahren.  

Kooperationspartner ist der Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen.