

Dieses Jahr überraschen wir unsere Museumsfreundinnen und -freunde mit einem digitalen Adventskalender. Ab 1. Dezember öffnen wir auf unseren Plattformen Facebook und Instagram täglich ein Türchen. Dort erfahren Sie Wissenswertes zum Museum und zu unseren Museumsschätzen. Vielleicht haben Sie danach Lust, persönlich vorbeizukommen und das beschriebene Objekt zu suchen?
Wir freuen uns über digitale und reale Besuche!
Das Franziskanermuseum hat weiterhin von Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Nur an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr bleibt das Museum geschlossen.

Für die große Fastnachtsausstellung 'Familiengeheimnisse. De Narro un si ganz Bagasch', die 2020 gemeinsam mit der Historischen Narrozunft Villingen präsentiert wurde, haben das Franziskanermuseum und die Villinger Narrozunft den Sonderpreis der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte erhalten. Im Rahmen der Preisverleihung im Narrenschopf in Bad Dürrheim konnten Museumleiterin Dr. Anita Auer und Zunftmeister Anselm Säger die Auszeichnung entgegennehmen. Der Forschungspreis der Kulturstiftung der schwäbisch-alemannischen Fastnacht wird alle zwei Jahre verliehen. Das Ausstellungsprojekt, das von Dr. Anita Auer und Peter Graßmann kuratiert wurde, erhielt den Preis für seine außergewöhnliche museale Inszenierung.
Weiterhin erhältlich ist im Museumsshop das Buch zur Ausstellung, 'Familiengeheimnisse. De Narro un si ganz Bagasch', zum Preis von 9,50 Euro.

Pünktlich zum Fastnachtsauftakt am Dreikönigstag werden sich die Figuren von Ingeborg Jaag wieder im Franziskanermuseum versammeln. Die Ausstellung mit dem Titel 'Fasnet-Impressionen' wird ab 6. Januar, um 11 Uhr, in der Fastnachtsabteilung der Dauerausstellung präsentiert. In sechs Szenen werden Ereignisse rund um die Fastnacht abseits der Umzüge erzählt.

Das frühmittelalterliche 'Langsax', ein einschneidiges Schwert aus der 2. Hälfte des 7. Jahrhunderts, wurde 1943 beim Bau eines Wasserbehälters in Kirchdorf entdeckt und durch den damaligen Villinger Museumsleiter Paul Revellio geborgen. Es ergänzt die Präsentation der alamannischen Waffenfunde und dokumentiert die dichte Besiedlung der Umgebung Villingens in der Merowingerzeit, als auch das Dorf an der 'Altstadt' beim heutigen Friedhof entstand. Das Langsax konnte dank finanzieller Förderung durch das Land Baden-Württemberg restauriert werden und ist im Verbindungsgang zum keltischen Fürstengrab Magdalenenberg, in der Abteilung 'Mensch, Arbeit, Technik' zu sehen.

Von der Museumseisenbahn bis zur Fastnachtsausstellung, vom Römermuseum bis zur zeitgenössischen Kunst – die spannende, bunte und vielseitige Museumslandschaft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet für jeden etwas: für Geschichtsinteressierte genauso wie für Kunstliebhaber, für Freunde der Volkskultur wie für Technikbegeisterte. Und natürlich wird auch das Franziskanermuseum als eines der insgesamt 115 Museen der Region vorgestellt.
Erhältlich ist der von den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen herausgegebene Museumsführer im Museumsshop zum Preis von 17,90 Euro.
Übrigens: Schnell sein lohnt sich im Advent. Jeweils der erste Kunde erhält ein Adventskalendergeschenk. Die Aktion wird unterstützt von den Partnern im Franziskaner Kulturzentrum, der Wirtschaft und Tourismus Villingen-Schwenningen GmbH, dem Amt für Kultur sowie dem Franziskanermuseum.