Was konnten Sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialisums 1939-1945

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Sie errichteten eine Diktatur. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an, weil sie
sich davon Vorteile erhofften. Manche blieben passiv. Aber nur wenige Menschen stellten sich den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen. Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit der Deutschen weiter aktiv gegen die Diktatur. Sie erzählt auf 25 Tafeln die Geschichten von jenen, die den Mut hatten, sich zu widersetzen. Der Fokus liegt auf den konkreten Handlungen unter den schwierigen Bedingungen der Diktatur. Hierbei wird gezeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gerade in Kriegszeiten waren. Jeder Einzelne von ihnen hatte sich entschieden, die verbrecherische Diktatur zu bekämpfen.
An der Station Villingen-Schwenningen wird die Ausstellung um Informationen und Objekte zu den lokal im Widerstand engagierten Persönlichkeiten Josef Heid, Dr. Margarete Hoffer, Ewald Huth und Karl Schäfer ergänzt.

Die Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944 wird in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen e.V. gezeigt.

 

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Ausstellungsdauer
25. September bis 25. Oktober 2020

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 24. September, 17 Uhr, Konzertsaal

Eröffnungsvortrag
Prof. Dr. Wolfram Wette: Stauffenberg und Anton Schmid. Tyrannenmord und aktiver Anstand als Formen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag 9 – 17 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 – 17 Uhr

Öffentliche Führungen
Sonntag, 27. September, 15 Uhr
Sonntag, 04. Oktober, 15 Uhr
Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr
Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr

Eintritt und Führungen
kostenfrei

Im Anschluss wird die Wanderausstellung im Muslenzentrum im Stadtbezirk Schwenningen gezeigt.

> Flyer zum Download

Gedenken an die Deportation nach Gurs
Zum Gedenken an die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Baden nach Gurs am 22. Oktober 1940 findet in Villingen-Schwenningen eine Veranstaltungsreihe statt.

> Zur Veranstaltungsübersicht 'Gedenken an Gurs'