Demokratie wagen? Baden 1818-1919

In den Jahren 2018 und 2019 feiern wichtige Ereignisse der badischen Geschichte ihr Jubiläum: 1818 wurde im Großherzogtum Baden die für ihre Zeit wegweisende, frühkonstitutionelle Verfassung erlassen. In der Revolution 1918 brach die Monarchie zusammen, und Baden wurde eine Republik, die 1919 eine der demokratischsten Verfassungen der Zeit erhielt. Die Ausstellung zeichnet anhand einer Vielzahl aussagekräftiger und bislang unbekannter Dokumente und Exponate den Weg Badens von der Monarchie zur Republik nach. Im Mittelpunkt stehen die erkenntnisleitenden Fragen nach dem Ausmaß der politischen Mitbestimmung der badischen Bevölkerung im langen 19. Jahrhundert, nach der Entwicklung von der großherzoglichen Alleinherrscha zur Volkssouveränität und nach der Durchsetzung universeller Menschen- und Bürgerrechte. Dabei erweist sich Baden als das oft zitierte liberale „Musterländle“.

 

 

 

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Ausstellungsdauer
27. April bis 9. Juni 2019
Eintritt frei

Eröffnung
Freitag, 26. April, 18 Uhr

Öffentliche Führungen
28. April, 5. Mai, 19. Mai, 2. Juni, jeweils 15 Uhr

Vorträge
Dienstag, 7. Mai, 19 Uhr, Franziskanermuseum
Dr. Rupert Kubon, Oberbürgermeister a.D.
Gewagt und Verloren? Wie kann die Demokratie 50 Jahre nach Willy Brandts Aufruf 'Mehr Demokratie wagen' in den Kommunen noch gerettet werden?

Donnerstag, 9. Mai, 19 Uhr, Landratsamt
Prof. Dr. Thomas Schnabel, Stuttgart
Die badischen und württembergischen Verfassungen von 1818/19

Lesung
Dienstag, 4. Juni, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek am Münster
Unda Hörner
1919 - Das Jahr der Frauen