Schmuckbild: Keltisches Gürtelblech

Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg

Ein Blick in eine längst versunkene Kultur: Die 2600 Jahre alte Grabkammer des Fürsten vom Magdalenenberg ist der größte hallstattzeitliche Holzfund Europas. Sie ist in der Ausstellung im Original zu besichtigen.

Eine Auswahl der wichtigsten Beigaben wie Schmuck, Waffen und Alltagsgegenstände ergänzt die Präsentation. Die Funde geben Einblick in die Welt der frühen Kelten, als deren mächtigste Grablege der Magdalenenberg bis heute gilt.

Schatzjäger und Grabräuber

Als Archäologen im Jahr 1890 das erste Mal am sagenumwobenen Magdalenenberg gruben, erwarteten sie reiche Schätze, doch sie fanden nur ein geplündertes Fürstengrab vor.

80 Jahre später die Sensation: 126 Nachbestattungen mit einzigartigen Beigaben verwandelten den Grabhügel am Rande Villingens in einen der bedeutendsten Fundorte der Eisenzeit in Süddeutschland.


Skizze Magdalenenberg, Wagner